100 years of history
A century of elegance.


Le Bristol Paris, a legend in motion since 1715
At 112 rue du Faubourg Saint-Honoré, Le Bristol Paris has embodied French elegance for over a century. From its royal beginnings to its transformation into an iconic palace, each era has shaped a family story crowned with glory. Today, this legendary place continues to reinvent itself, true to an ambition turned reality.

Die Geschichte der Rue du Faubourg Saint-Honoré begann im Jahr 1715, als der Hof nach dem Tod von Ludwig XIV. Versailles verließ und sich erneut in Paris niederließ. Auf dem zuvor grünen Wiesengelände entstanden große und luxuriöse Stadtpalais.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Élysée-Palast zur offiziellen Residenz der französischen Präsidenten. In derselben Zeit entstanden die ersten Luxusgeschäfte. Damit war der Ruf der Rue du Faubourg Saint-Honoré begründet.

Im Jahr 1923 kaufte Hippolyte Jammet das ehemalige Anwesen von Jules de Castellane. Sein Ziel war es, die Immobilie in das luxuriöseste Hotel zu verwandeln. Er nannte es Le Bristol – als Hommage an Bischof Frederick Hervey, 4. Earl of Bristol, einen Reisenden des 18. Jahrhunderts.

Das Hotel eröffnete im April 1925, als die Goldenen Zwanziger in vollem Gange waren: es war die Blütezeit von Josephine Baker, Sidney Bechet und dem Charleston. Paris zog die großen Namen aus Kultur und Mode an – darunter Chanel, Schiaparelli, Picasso, Mondrian und Dalí.

Im Juni 1940 wurde Le Bristol Paris zum Zuhause der amerikanischen Botschaft und der in Paris lebenden US-Bürger. Dank der Entschlossenheit von Hippolyte Jammet blieb es eines der wenigen Luxushotels, das nicht requiriert wurde.

Im Jahr 1954 eröffnete die erste Pierre-Cardin-Boutique in der Rue du Faubourg Saint-Honoré Nr. 118. Christian Lacroix, Louboutin und viele andere folgten, und berühmte Gäste strömten durch die Türen von Le Bristol Paris – darunter Konrad Adenauer, Kim Novak, Rita Hayworth und Charlie Chaplin.

Im Jahr 1962 wurde Le Bristol Paris vom renommierten amerikanischen Reiseführer 'Fielding's Travel Guide to Europe' auf Platz eins gewählt. Damit sicherte sich das Hotel einen angesehenen Ruf in den USA, der bis heute Bestand hat.

Pierre Jammet wurde wenige Tage vor der Eröffnung von Le Bristol im Jahr 1925 geboren. Da er im Hotel aufwuchs, war er bestens darauf vorbereitet, es im Jahr 1964 zu übernehmen.

Im Jahr 1978 erwarb Rudolf Oetker, Gründer der deutschen Industriegruppe Oetker und bereits Eigentümer des Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden sowie des Hôtel du Cap-Eden-Roc in Cap d’Antibes, Le Bristol Paris.

Das Hotel wurde auf dem ehemaligen Gelände des Klosters der Schwestern der Guten Hoffnung erweitert, und ein Pool wurde vom Professor Pinnau entworfen, dem Architekten der Yacht von Onassis. Der Pool befindet sich im sechsten Stock und bietet einen herrlichen Blick über Paris – er erinnert an den Bug eines Segelboots.

Im Einklang mit seiner Verbindung zur Haute Couture kreierte das Hotel die inzwischen berühmten 'Fashion High Teas' und führte Skulpturenausstellungen im Garten ein, bei denen Werke der Künstlerin Diane de Württemberg gezeigt wurden. Zahlreiche weitere Künstler folgten: André, Yue Minjun, Richard Texier, Osvaldo Rodriguez und andere.

Im Jahr 2009 wurde die neue Erweiterung mit einundzwanzig zusätzlichen Zimmern und fünf Suiten vorgestellt. Im selben Jahr erhielt Epicure, das Gourmetrestaurant des Hauses, seinen dritten Michelin-Stern, und Le Bristol Paris wurde zudem als erstes Hotel in Frankreich mit der prestigeträchtigen Auszeichnung 'Palace' geehrt.

Im Jahr 2011 präsentierte Le Bristol Paris zwei neue Signature-Suiten: die Honeymoon Suite und die Imperial Suite, die mit 320 Quadratmetern die größte des Hotels ist. Zudem wurden das prachtvolle Spa Le Bristol Paris sowie der Kinderspielbereich Les Amis d’Hippolyte eröffnet.

Epicure, das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Gourmetrestaurant von Le Bristol, empfing seine Gäste in einem neu gestalteten Ambiente – mit einer eleganten Terrasse im bezaubernden französischen Garten.

Im Jahr 2013 wurde die Bar du Bristol zur besten Bar der Welt gewählt. Diese stilvolle und kultivierte Bar etablierte sich schnell als beliebter Treffpunkt in Paris für Cocktails und After-Partys.

Im Jahr 2013 wurde Le Bristols Brasserie de Luxe, 114 Faubourg, mit ihrem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet.

Im Jahr 2018 eröffnete das Hotel Les Ateliers du Bristol, in denen herausragende Handwerkskunst auf höchstem Niveau zelebriert wird. Die Ateliers – Living Bread, Chocolate Factory, Cheese Cellar und Il Pastificio – präsentieren das Beste des kunsthandwerklichen Könnens.

Im Jahr 2018 wurde Le Bristol Paris auch zu einem Hotspot des Nachtlebens und führte Bristol After Dark ein.

Im Jahr 2021 zog ein ganz besonderer Bewohner ins Le Bristol Paris ein: Socrate, ein bezaubernder Heiliger Birma mit schneeweißem Fell und auffallend blauen Augen, wurde das erste offizielle Maskottchen des Palastes.

Im Jahr 2022 eröffnete das Hotel L’Épicerie des Ateliers du Bristol, wodurch Pariserinnen und Pariser die Möglichkeit erhielten, die außergewöhnlichen hausgemachten Produkte des Hotels zu erwerben.

Im Jahr 2025 feierte Le Bristol Paris 100 Jahre Exzellenz und französische Eleganz – ein Jahrhundert, in dem das Hotel nie aufgehört hat zu überraschen und zu inspirieren.